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Über

Ich bin, wie ich bin. Ich hab nen verdammt schlechten Orientierungssinn, lauf beim Zaehneputzen durchs Haus und fall dabei Treppen rauf, statt runter. Ich stolper ueber meine eigenen Fuesse und lauf generell gegen alle Schilder und Strassenlampen. Ich steh total auf Boxen, geb im Schlaf komische Geraeusche von mir und mach den Kuehlschrank 10mal am Tag auf, ohne etwas rauszuholen. Ich esse aus Langeweile und zieh an Tueren auf denen dick und fett und in Leuchtschrift DRUECKEN steht. Wenn ich im Keller das Licht ausschalte, renn ich um mein Leben,, mir fallen oft Woerter einfach nicht ein, die ich dann durch Dingens ersetze und weiss nach ein paar Sekunden nicht mehr, was ich gerade gesagt hab. Ich lache ohne Grund und muss mein Handy anrufen ums zu finden. Ich stell meine 2 Wecker 20 Minuten frueher, damit ich noch liegen bleiben kann, bei der Werbung schalt ich um und vergess wieder zurueckzuschalten und lach ueber meine eigenen Witze, bevor ich sie den andren erzaehlt hab. Ich brauch keine Uhr, ich hab n Handy. Ich vertausch oft Woerter im Satz und frag immer "was", obwohl ichs genau verstanden hab und geb dann erst ne Antwort. Wenn ich etwas erklaere, raffts keiner. Ich bin nicht die huebscheste und nicht perfekt. Aber Hey, ich bin gluecklich

Alter: 32
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
hatten wir noch einen Kaiser

Wenn ich mal groß bin...:
Komme ich auch an die Suessigkeiten auf den Schrank

Ich wünsche mir...:
Frieden

Ich glaube...:
an das was ich sehe

Ich liebe...:
meine Traeume und Menschen die immer fuer mich da sind

Ich grüße...:
Alle die es hier her geschafft haben



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Blog

Teil 3

Ich trug ein Trockentuch an der Hose, es war halb in meine Hose gesteckt, auf meiner linken Seite. Sie brauchte es, stellte sich auch hinter mich und führ von rechts nach links über meinen Bauch. Ihre Hand glitt dabei ein wenig in meine Hose, aber nicht tief. Nur gerade so tief dass ihre Fingerkuppen versteckt waren. Dann griff sie sich das Handtuch und zog es wieder über meinen Bauch zurück zu sich. Ein komisches Gefühl, aber es war genial. Einem lesbischen Pärchen ist diese Spielerei zwischen uns aufgefallen und spornten uns an weiter zu machen. Ihnen gefiel die Erotik die zwischen uns entstand. Der Abend war noch lang. Um 3 Uhr waren dann alle Gäste gegangen. Ich schickte alle Mitarbeiter nach Hause, wollte dann noch kurz sauber machen. Da bot mir rothaarige_sabi an mir zu helfen, unterstrich dabei extra dass ich sie nicht umstimmen könne. Also putzen wir den Tresen. Als wir fertig waren setzte ich mich auf die Arbeitsfläche des Tresens und bot ihr ein Bierchen an. Sie kam lächelnd zu mir, stellte sich nah an mich heran, schob meine Beine auseinander und stellte sich dazwischen. Sie nahm mir die Getränke ab und legte ihre Hand an meinen Hals. Nach einem kurzen, alles sagenden Blick küsste sie mich. Der Kuss war fordernd, sie wollte mehr und ich auch. Ich erwiderte den Kuss, legte meine Hände auf ihre Schultern und genoss den nicht endenden Kuss. Sie zog mein T-Shirt aus, fing an mein Dekolleté zu streicheln. Kurze Zeit später waren wir nackt. Ihre Hand wanderte zwischen meine Beine, ich stöhnte auf. Mir gefiel es, es fühlte sich nicht an als wäre dies hier nur ein Spiel. Es fühlte sich echt an. Dann glitt sie mit ihren Kopf zwischen meine Beine und verwöhnte mich. Es war klasse, rothaarige_sabi verstand ihr Handwerk. Es dauerte nicht lange bis ich zum Höhepunkt kam. Ich wollte sie auch verwöhnen, schob meine Finger zwischen ihre Schamlippen und kreiste mit ihnen. Ich wusste nicht wie lange wir da so zusammen waren. Aber es fühlte sich nach einer Ewigkeit an. Als mir wieder klar wurde wo ich bin und was wir gerade gemacht hatten musste ich grinsen, rothaarige_sabi grinste auch, gab mir noch ein Kuss und loggte sich aus. Da saß ich nun, nackt, auf den Boden hinter den Tresen. Ich war völlig von der Rolle, stand auf, suchte meine Klamotten zusammen und zog mich wieder an. Kurze Zeit später loggte ich mich auch aus. Zu Hause nahm ich den Helm ab und musste feststellen dass ich völlig nass war. Was? Warum bin ich so nass? Ich fühle mich als hätte ich hier im realen Leben gerade mit rothaarige_sabi geschlafen, aber das war doch im Spiel. Ich ging duschen. Das Wasser prasselte auf mein Kopf und Rücken, es tat gut. Ich dachte über das Spiel nach, über rothaarige_sabi, über diese andere Frau, mysteriousgirl, wer war sie? Sie hat mich völlig aus der Bahn geworfen, dann die Lippen, die Maske… Ich musste sie irgendwie wieder sehen. Sie kam mir so bekannt vor, aber warum? Ich ging raus, spazieren, musste irgendwie wieder einen klaren Kopf bekommen. Musste nachdenken. Soll ich morgen zur Beerdigung gehen? Ich kannte sie doch nur sporadisch, aber Diane erzählte dass sie mich mochte, bin ich in ihrer Schuld? Ich denke dass ich da hin muss, allein schon als Dankeschön das Chefin sich um mich gekümmert hat, das obwohl sie es ist die eigentlich eine starke Schulter brauch… Warum verkraftet sie den Tod von Michaela so gut? Spielt sie das nur? Frisst sie ihre Gefühle in sich hinein?...Die SMS!... ich habe sie noch nicht gelesen. Ich hielt an holte mein Handy raus und öffnete die SMS. Was ich da las machte mich stutzig, beruhigte mich aber: Entschuldige mein plötzliches Verschwinden, ich bin durcheinander. Bitte komm am Sonntag, als meine Begleitung. Lg Diane Als ihre Begleitung?... Begleitung?... soll ich zurück schreiben? Ich meine sie ist meine Chefin… wird das alles zu privat? Warum bin ich so durcheinander? Mein Kopf platzt gleich, das ist wahnsinnig. Ich meine sie sieht gut aus, sie ist nett, sie kennt meine Geschichte, gibt es mir das Recht ihr näher zu kommen? Will ich das überhaupt?... Kathy hilf mir, was soll ich machen, was nur… Ich vermisse dich immer noch, nimmst du es mir Übel wenn ich wieder einen Menschen finde der mich so mag, so liebt wie ich bin? Willst du das, soll ich mit jemand anderen Glücklich werden, jemand anderem als du?... Ich will nicht zur Beerdigung, ich will nicht wieder den Anzug tragen, ich will ihn nur noch einmal tragen, dann wenn ich zu dir komme… Soll ich hingehen? Was soll ich machen, hilf mir doch. Ein hupendes Auto weckte mich aus meinen Gedanken, ich drehte mich um und sah das Auto meiner Chefin. Kathy, ist das dein Zeichen? Willst du mir damit sagen ich soll mich wieder binden? Ich soll ihr vertrauen? Diane Parker fuhr an mir vorbei, sie hielt nicht an. Verdutzt schaute ich ihr nach, dann vernahm ich die ersten Regentropfen. Das Wetter passte sich mal wieder meiner Laune an. Es war als weine der Himmel, zusammen mit meiner Seele. Ich hatte natürlich keinen Regenschirm dabei, so wurde ich bis auf die Unterhose nass. Zu Hause angekommen zog ich mich um, legte mich trocken und widmete mich wieder dem World2-Spiel. Online. Ich schaute auf Arbeit vorbei, im Büro waren eine Menge Briefe und E-Mails. Plakatanforderung hier und da. Ich überflog die Post nur schnell, gab die Aufgaben und Entwürfe einer meiner Mitarbeiter und legte mich auf mein Sofa. Selbst hier war ich nicht geschützt vor meinen Gedanken, ich konnte nicht abschalten. Fragte mich wie sich rothaarige_sabi heute verhalten würde, ob sich das von gestern Abend nochmal wiederholen würde, ob ich das überhaupt will. Ein Anruf zerbrach die Stille. Ich ging dran: „ Hardy’s Werbeagentur? Wie kann ich ihnen behilflich sein?“ Es war rothaarige_sabi, sie fragte ob ich heute Abend eine Show inszenieren will, mit ihr zusammen, zur Unterhaltung der Gäste, nachdem das gestern Abend so gut ankam. Ich sagte ihr ich würde gleich vorbei kommen. Gesagt, getan. Nach nur 10 Minuten stand ich vor meiner Bar. Ich ging rein und da waren dann auch schon GaySu, PikAss und rothaarige_sabi. Meine Barkeeper. Sie verhielt sich normal, völlig professionell, sagt freundlich Hallo, ohne etwas anmerken zu lassen was gestern passiert ist. „ Na ihr Lieben? Ist alles klar bei euch? Alles gut? Danke für den tollen Abend gestern, es hat sich gelohnt, es hat Spaß gemacht“, bedankte ich mich bei allen. Sie nickten und lachten. „ Ich weiß dass du das hier nicht in ein Freudenhaus umwandeln willst, aber das was du gestern mit rothaarige_sabi gemacht hast, ist sehr gut angekommen. Vorhin waren schon Gäste da und fragten wann ihr die nächste Show macht.“, stürzte PikAss hervor. Ich war überrascht: „ Show? Was haben wir denn gemacht? Habe ich was verpasst?“ „ Das war echt Spannung pur gestern bei euch, so wie ihr euch verhalten habt, wie ihr euch berührt habt, wie ihr euch angesehen habt, das war pure Erotik.“, erzählte GaySu, „ Die Gäste wollen mehr, finden das interessant, Drei haben mich angesprochen, wollen mehr sehen von euch, sagten dass es super hier her passt, sie fühlten sich wohl dabei, hatten keine Bedenken dass sie hier sich als Homo outen, sie fühlten sich verstanden.“ Ich überlegte, suchte nach den richtigen Worten, schaute rothaarige_sabi an und fing an: „ Also, eigentlich ist das nicht so geplant gewesen, es macht mir eben Spaß mit euch zu arbeiten. Ihr seit einfach nur Spitze und wenn ich mich wohl fühle dann dürft ihr das auch sehen, dürft ihr daran teilhaben. Ich will hier, wie ihr schon gesagt habt keinen Puff aufmachen, aber hey ein wenig… Spannung, das können wir gerne reinbringen. Ich wollte heute Abend ein bisschen mehr tanzen, die Leute locken sich ein wenig zu bewegen, den Rhythmus, die Bar zu spüren… Habt ihr Vorschläge? Ich meine ich will hier nicht nackt rumtanzen.“ Da unterbrach mich rothaarige_sabi: „ Eiswürfel. Wie wäre es mit Eiswürfel. So ein wenig an deinen Körper entlang. Dann bekommste Gänsehaut, da wette ich drum.“ Ich sah sie fragend an: „ Und? Was habe die anderen davon?“ „ Na ein tolles Bild vor Augen, man kann es als Themenabend machen, Eisparty… Eisgekühlte Getränke in Verbindung mit heißen Tänzen… Ist doch eine prima Kombination.“ Wieder überlegte ich, eigentlich war es ein guter Vorschlag, ich wusste nur nicht ob dies in die falsche Richtung gehen würde. Dann stimmte ich zu. „ Gut machen wir dass, aber es soll nicht ausarten, verstanden?“ Wieder nickten alle, standen auf und bereiteten die Bar vor. „ Kann ich kurz mit dir reden?“, rothaarige_sabi nahm mich bei Seite. „ Äh, ja, komm wir gehe raus.“, als wir draußen waren setzen wir uns auf eine Bank. „ Also, was ist los rothaarige_sabi?“ Sie schaute mich an, sah etwas verlegen aus: „ Also das gestern Abend, das war so nicht geplant… ich weiß ich sollte das nicht machen, du bist hier meine Chefin, ich habe das vergessen… Ich werde mich zurückhalten, es tut mir Leid“ Ich unterbrach sie, nahm ihre Hand: „ Also ich wüsste nicht warum es dir leidtun sollte, ich fand es schön und wenn ich es nicht wollte wäre es nicht dazu gekommen… Mach dir keine Sorgen. Ach ja, sieh mich nicht als Chef, sieh mich als Freundin.“ rothaarige_sabi lächelte mich etwas verkrampf an: „ Nein, ich… ich habe dich gestern gesehen… wie du reagiert hast als diese Frau dir über den Weg lief… Irgendwas war anders, du warst wie in einer anderen Welt hinterher… Ich meine ich kenne dich nicht, nur hier sehen wir uns, ich weiß nicht wie du in der realen Welt bist, aber eins kann ich sagen, es wäre nicht richtig so weiter zu machen, hier in der Bar können wir gerne etwas… rummachen, aber das wars dann. Wir sollte das von gestern Abend nicht nochmal wiederholen… Da gibt es andere Personen, wichtigere für dich… Ich mag dich, ich fand es auch schön aber dein Herz, das sehnt sich nach was echtem, was Richtigem. Und ich denke das ich da nicht mithalten kann.“ Ich hörte ihr zu, sie hatte Recht. „ O.k., ich akzeptiere deine Meinung, trotzdem fand ich es schön… Und trotzdem möchte ich dass du mich als Freundin und nicht als Chefin siehst. Wenn du das willst dann machen wir das hier professionell. Arbeit ist Arbeit und privat ist es dann anders. Da halten wir uns zurück, ganz normale Freunde eben.“ Ich grinste sie an, ihr Lächeln wirkte nun nicht mehr so verkrampft. Wir gingen wieder rein. Sie kennt mich nicht, weiß aber sofort was ich empfinde… aber wie macht sie das? Bin ich so leicht zu durchschauen? Es war 20 Uhr und die Bar füllte sich schnell, viele bekannte Gesichter vom Vortag waren da, aber auch einige neue. Die Leute tanzten, sie tranken und sie hatte sichtlich Spaß. Nur wollte es bei mir und rothaarige_sabi nicht so ganz klappen, irgendwie gingen wir uns aus dem Weg. Ich ergriff einfach die Initiative und ging nah an ihr Vorbei, dabei stupste ich sie mit meinem Po an, so dass sie kurz nach Vorne wankte, sie drehte sich um und warf mit einen Eiswürfel nach mir und grinste. Da war er, der Anfang, er war gemacht, nun konnte der Abend nur noch besser werden. Sie warf immer mehr Eiswürfel nach mir, versuchte in mein Dekolleté zu treffen, gelang ihr aber nicht. Ich sammelte ein paar Eiswürfel, ging zu ihr, schlich mich von hinten an. „ Du brauchst mal ne Abkühlung damit du nicht mehr so frech bist“ Mit dem Klang des letzten Wortes zog ich ihre Bluse nach vorne und schüttete ihr das Eis von oben hinein. Ein schriller Schrei füllte den Raum. Alle schauten zu uns. „ Na warte, das bekommst du zurück, ich zeige es dir.“, rothaarige_sabi schüttelte ihre Bluse aus. Alle lachten, auch sie. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lachen, mir taten schon die Wangen weh. Doch dann riss mich ein Satz von GaySu aus dem Lachen. „ Hey NumbaOne, haben wir auch Kakao? Tisch 6 will einen.“ Mein Herz blieb stehen, ich konnte mich nicht mehr bewegen, bekam kein Wort heraus. Kakao, das ist sie, das muss sie sein. rothaarige_sabi antwortete für mich, sah das ich völlig von der Rolle war: „ Mach ich fertig, sie war gestern schon hier, sag ihr aber das sie da keine Eiswürfel reinkriegt, es ist doch ne Schande den Kakao mit Wasser zu panschen.“ Sie gab GaySu den Kakao und kam auf mich zu. „ Na los, geh hin, geh zu ihr.“ Immer noch stand ich da, starrte ins Nichts. Dann nahm mich rothaarige_sabi bei Seite. „ Setz dich irgendwo hin, entspanne dich, nimm dir eine Auszeit, oder geh zu ihr, aber steh hier nicht so rum, bitte.“ Irgendwie drangen ihre Worte zu mir durch und ich rief zu GaySu: „ Hey warte GaySu, ich mache das, ich bringe den Kakao…. Tisch 3 sagtest du?“ Er rollte mit den Augen: „ Och hör mir doch mal zu, ich sagte Tisch 6.“ Ich nahm mir ein Tablett, stellte den Kakao drauf und ging los, mein Herz pochte rasend schnell, das Tablett wackelte. Warum war ich so nervös, sollte sie da sitzen? Ich näherte mich dem Tisch und da saß sie, mysteriousgirl. Wieder hatte sie diese Maske auf, das leicht lockige Haar offen getragen, ein wunderbarer Kontrast, diese weiße Maske und ihr braunes Haar. Ich holte tief Luft: „ Ein Kakao? Ist das richtig?“ Sie blickte mich an und lächelte. Während ich die Tasse abstellte bedankte sie sich: „ Hey du bist doch die, die mir die Tür aufgehalten hat, danke. Setz dich doch zu mir.“ Ich sah auf ihre Lippen, wie in Zeitlupe bewegten sie sich auseinander und wieder zusammen. Jedes Wort war wie Musik, wie ein Lied welches nicht zu Ende gehen darf. Ich setzte mich zu ihr. „ Ich wollte dich nicht anrempeln, ich hatte es nur eilig. Ich musste mich schnell ausloggen und ich wollte nicht hier drin wieder einloggen, nicht das ihr zu habt und ich hier drin bin.“ Sie lächelte. Oh man was für eine Stimme, und diese Lippen, ich brauch ein Drink. GaySu kam vorbei und so bat ich ihn mir eine Cola zu bringen. Dann widmete ich mich wieder mysteriousgirl. „ Warum Kakao?“, fragte ich sie direkt. Sie blickte auf den Kakao, dann zu mir. „ Jemand den ich kenne trinkt gerne Kakao und ich finde das er schmeckt, wenn ich nicht schlafen kann dann trinke ich mir einen Kakao, das beruhigt mich. Also trinke ich hier auch einfach Kakao.“ „ Aber wenn du müde bist, was machst du dann hier? Ich meine du sitzt hier in einer Bar, die Leute tanzen, feiern. Wenn ich müde wäre dann würde ich auch nicht online sein.“ Sie nahm ein Schluck bevor sie antwortete, strich mit ihrer Zunge über ihre Lippen: „ Nun, ich brauche etwas Ablenkung. Mein Leben läuft momentan nicht so wie ich es gerne hätte. Und hier, da kann ich einfach machen was ich will, habe keine Verpflichtungen. Lerne neue, interessante Leute kennen. Es ist einfach mal was anderes als das sonstige Leben.“ Sie nahm wieder ein Schluck. „ Darf ich dich zu einem Drink einladen? Der geht aufs Haus.“ Mysteriousgirl blickte zu mir: „ Gehört dir der Schuppen hier?“ Etwas empört über ihre Ausdrucksweise nickte ich. „ Ich hätte gerne ein Frozen-White-Chocolate. Ich liebe diesen Drink.“ Wieder blieb mein Herz stehen, nicht jeder mag diesen Drink, er ist sehr speziell. Aber ich mag ihn, genauso wie Schokolade. Nach einer Weile zog es uns auf die Tanzfläche. rothaarige_sabi kam vorbei: „ Na also klappt doch.“ Ich schaute sie an und lächelte verlegen. Mysteriousgirl war echt sexy, ihre Bewegungen waren sehr anregend, sie wusste genau wie man jemand um den Verstand brachte. Am Anfang standen wir noch weit auseinander. Ich hatte mich nicht getraut mich an sie heran zu machen. Sie war nach wie vor voller Magie, sie hatte etwas an sich was ich nicht erklären konnte. Und dann diese Augen. Sie strahlten unter der Maske hervor. Ich hätte ihr zu gerne die Maske abgenommen, würde zu gerne wissen wer sich darunter verbarg. Irgendwann machte sie den Schritt auf mich zu, kam näher, hielt sich an meiner Hüfte fest und tanzte immer intensiver um mich herum. Ich habe mich dann doch noch getraut auch meine Hände an ihre Hüfte zu legen. Es war wie in den schnulzigen Filmen wo Zwei tanzten und die anderen Leute immer mehr Platz machten, uns zusahen. Ich genoss jede ihrer Bewegungen, mein Herz raste wenn ihr Haar mein Körper berührte. Ich wollte dass die Zeit stehen blieb. Wir tanzten ganz nah, fast schon ineinander geschlungen, auch dann wenn keine Musik lief, weil ein Titel zu Ende war. Ich fühlte mich wohl, fast wie im siebten Himmel. So nah, bei solch einer Wahnsinns Frau. Sowas wäre mir draußen in der Realität nie passiert. Ich war mal wieder in meinen Gedanken versunken als mysteriousgirl mich mit einen Kuss auf die Wange daraus weckte. Mit großen Augen starrte ich sie an. Mir war übel, schwindelig und wohl zugleich. Es fühlte sich an als würde ich schweben. Dann stellte ich die Frage der Fragen. „ Wer bist du, dass ich mich so wohl fühle… Zeige mir dein Gesicht.“ Sie stoppte ihren Tanz, schaute mich an. Ihre Hände wanderten hinter ihren Kopf, die Maske bewegte sich etwas. „ Mach deine Augen zu, zähle bis 10, dann kannst du sie wieder öffnen dann habe ich meine Maske abgesetzt.“ Mein Herz raste, mein Mund war völlig trocken, meine Atmung war flach und unregelmäßig. Also schloss ich die Augen… 1, 2, 3, 3, 5…9….10. Ich öffnete meine Augen, war so gespannt wie sie aussieht, doch sie war weg.
1.3.13 16:42


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Teil 4

Ich schaute mich verzweifelt um, suchte sie, sah sie aber nicht. Das einzige was ich sah war rothaarige_sabi wie sie mit einem Eimer auf mich zu kam. Ich starrte sie fragend an, doch schon im nächsten Moment war ich völlig durchnässt. rothaarige_sabi schüttete den mit Eiswasser gefüllten Eimer über mich aus. „ So das ist meine Rache für die Eiswürfel in meiner Bluse.“ Ich schaute sie an, war sauer auf sie. Die Anderen um uns herum lachten darüber. Ich rannte raus. „ Hey warte doch, nimm das doch nicht so zu Herzen.“, rothaarige_sabi lies den Eimer fallen und rannte hinter mir her. Draußen schaute ich nach links und rechts, aber nirgends sah ich mysteriousgirl. Wo war sie hin? Warum? Wer ist sie.
„ Hey, NumbaOne, was ist los? Bin ich zu weit gegangen?“ Ich sah rothaarige_sabi an, hob meine Hand und schlug sie mit meiner Hand auf ihre linke Wange. Klatsch. Dann kamen die ersten Tränen, Verzweiflung, Trauer, Schock. „Es… es tut mir Leid…ich wollte nicht… ich weiß nicht was mit mir los ist. Entschul…“, ich konnte den Satz nicht beenden, rothaarige_sabi unterbrach mich: „ Nein, ist schon gut, scheint als hätte ich es verdient… Sag es mir… was ist los?“ Sie nahm mich in den Arm, gab mir ein Kuss auf die Stirn: „ Hey Kleines… du magst sie, oder?“ Es tat gut eine Schulter zum anlehnen zu haben, sie war genau richtig da. „ Wenn ich in ihrer Nähe bin dann ist alles so schön, ich fühle mich wohl und unwohl zugleich. Ich bin satt und zugleich hungrig. Ich weiß nicht was das ist, ich habe es so noch nie gefühlt, es kommt mir vor als wäre sie… als wäre sie Kathy!“ Ich fühlte mich leer, wollte zu mysteriousgirl, wollte sie fragen wer sie ist, aber sie existierte nur hier im Spiel. Leider. Wir setzten uns auf den Bordstein. „ Ich verstehe dich, ich glaube du liebst sie… nicht wahr?“ Mit diesen Worten traf rothaarige_sabi voll ins Schwarze. Ich glaubte sie hatte Recht. „ Wer ist Kathy?“, fragte sie. Ich senkte meinen Kopf zum Boden, sollte ich es ihr erzählen? „ Ich wollte dich nicht schlagen… Ich war nur so aufgebracht weil mysteriousgirl plötzlich weg war. Sie wollte mir ihr Gesicht zeigen, sie wollte… ich sollte bis 10 zählen und dann die Augen öffnen, dann war sie weg… Ich habe nicht mitbekommen das sie ging… Zu gerne hätte ich ihr Gesicht gesehen… Kathy… sie ist gestorben… wir wollten heiraten… Sie ist gestorben, in meinen Armen.“ Mit den letzten Worten sah ich auf meine Hände. „ Das tut mir Leid… ich wollte diese Wunde nicht öffnen… Ich verstehe dass du mir eine gepfeffert hast… Wie konnte ich dich nur in solch einer Lage überraschen… und… ich bereue es, es war ne dumme Idee, du bist jetzt völlig nass.“ Ich blickte zu rothaarige_sabi, versuchte ein Lächeln, aber ohne Erfolg: „ Es ist besser wenn ich jetzt auslogge.“ Sie sah mich an, schüttelte den Kopf, wollte dass ich bleibe, sie konnte mich nicht umstimmen. Also loggte ich mich aus.

Ich war völlig verwirrt, wusste nicht was ich da eben erlebt hatte, wusste nicht wohin dies führte. Ich schaute auf die Uhr und erschrak. Es war Sonntag, 10 Uhr, in einer Stunde ging die Beerdigung los. Ich verschwand ins Bad, stand nackt vor dem Spiegel. Darin war eine traurige, abgekämpfte Frau zu sehen, so völlig heruntergerissen durch die Gefühle, sie sah nicht glücklich aus, eher verzweifelt. Ungefähr 5 Minuten starrte ich in den Spiegel, machte mir Gedanken über das Spiel, über mysteriousgirl. Wer sie wohl wirklich war? Mein Körper sank zu Boden, rollte sich zusammen, ich fühlte mich verlassen, kalt. Kathy, wenn du doch noch da wärst. Ich wäre so glücklich, ich hätte eben eine glückliche Frau gesehen, im Spiegel. Weißt du, ich vermisse dich, deine Nähe, deine Hände die mich sanft berühren, dein Atem an meinem Ohr, deinen Blick… Was ist los mit mir? Was mache ich hier?... Was mache ich falsch? Es klingelte. Ich warf mit schnell mein Morgenmantel über und ging zur Tür. Als ich Diane Parker sah blieb mir die Spucke weg, elegant im schwarzen Mini. Ihre Haare offen, eine Halskette, ein Amulett schmückte ihren Hals. Das Kleid war trägerlos, umformte ihren Busen schön. Alles an ihr schrie Hey ich bin eine Wucht. Mein Herz raste wieder. Das gleiche Gefühl wie bei mysteriousgirl. Ich atmete schneller, flach, hastete nach Luft. „ Hi.“, mehr schaffte ich nicht. „ Was ist los? Was ist mit dir?“ Diane schloss die Tür hinter sich, legte eine Hand auf meine Schulter und schaute mich besorgt an. Mein Blick blieb starr, starr ins Leere. „ Hey, was ist mit dir? Dana, komm schon, sag was?... Soll ich einen Arzt holen? Deine Atmung…. Was ist los?“ Sie war besorgt um mich. Ich weiß nicht warum aber ihre Berührung schoss wie ein Blitz durch meinen Körper. Noch immer schnappte ich um Luft. „ Hey Dana, sag was!“, schrie sie mich an, legte ihre andere Hand auf meine Wange. Mit dieser Berührung erschrak ich, wachte auf aus meiner Trance, atmete wieder ruhiger, gleichmäßiger. Ich schaute sie an: „ Du bist… wunderschön.“ Lächelnd nahm ich ihre Hände, bat sie sich hinzusetzen. „ Ich war nur… überwältigt…ich habe dich nicht erwartet, dachte wir treffen uns da… Ich muss mich noch fertig machen. Mach es dir bequem.“ Diane schaute mich an: „ Du hast geweint?... Deine Augen.“ Ich unterbrach sie: „ Ach ist schon gut, ich, ich musste nur an Kathy denken. Hatte eben eine komische Begegnung im Spiel… Das hat mich durcheinander gebracht… es geht schon, wirklich… ich zieh mich eben um, bin im Bad.“ Ihre Spannung fiel ihr ab, ich sah es an ihren Gesichtsausdruck. Also ging ich ins Bad. Wow, was war das eben? Warum konnte ich mich nicht bewegen, warum musste ich sie ansehen? Warum finde ich sie so hübsch?... Das ist sie wirklich. Ich zog meine Hose an. Sie passte noch wie damals zur Beerdigung von Kathy. Ein graues Hemd und ein schwarzes Jackett rundeten mein Outfit ab. Nochmals betrachtete ich mich im Spiegel, gut sah ich aus, fehlte nur noch etwas Makeup. Nur was Dezentes wollte ich haben, ich wollte mich nicht hübsch machen, nur etwas mein verweintes Gesicht bedecken. Ich schloss meine Augen und rieb mir das Makeup ins Gesicht. Als ich meine Augen öffnete und wieder in den Spiegel blickte erschrak ich. Diane stand hinter mir. Schaute mich lächelnd im Spiegel an: „ Hey, schmuck, der steht dir, ich habe hier noch die Krawatte. Sie lag im Wohnzimmer, dachte mir ich bringe sie dir lieber, nicht das du sie vergisst.“ Ich schaute sie an, mein Herz klopfte wieder wie verrückt. Dann legte sie mir die Krawatte von hinten um, zog sie fest und schaute wieder mein Spiegelbild an mit einem Blick den ich bei ihr noch nicht kannte. „ Warum hast du nicht draußen gewartet? Ich hätte die Krawatte auch im Wohnzimmer umlegen können. Warum bist du hier ins Bad gekommen, ohne anzuklopfen, ich hätte noch nackt sein können.“ Ich war deutlich verlegen, drehte mich um, sah sie an. Sie hob ihre Hand zu meinem Gesicht, schob eine Haarsträhne beiseite: „ Sei nicht traurig… du findest bestimmt wieder Jemand der dich so mag wie deine Kathy es tat. Da bin ich mir sicher.“ Unsere Blicke trafen sich, es fühlte sich gut an, konnte nicht aufhören ihre Augen anzusehen. Ein Lächeln verzauberte mich: „ Du bist auch wunderschön.“ Sollte es passieren? Jetzt und hier? Ich war bereit, egal was komme. Mit meiner Zunge befeuchtete ich meine Lippen, in der Hoffnung sie würde es nicht mitkriegen, doch sie tat es, lächelte mich wieder an, blickte von meinen Lippen auf, wieder zu meinen Augen. Diane öffnete ihren Mund leicht, befeuchtete auch ihre Lippen. Nun kam der Moment, ein Moment nach dem ich mich schon so lange sehnte, von dem ich aber nicht wusste, nie wollte dass es ausgerechnet meine Chefin sein würde. Sekunden vergingen, dann hörte ich wie sie sagte: „ Komm lass uns, wir müssen los.“ Diane Parker drehte sich um und ging wieder raus. Sie wollte mich nicht…küssen? Aber, es… ich dachte sie… Warum? Was ist los das ich sowas erwarte? Das wäre nicht Richtig… Aber es tat gut, wieder eine Schulter die mich beruhigt. Vertrauen dass ich spüre. Ich folgte ihr. Zog meine Schuhe an und schloss hinter uns ab. Elegant schritt sie vor mir her, schloss ihr Auto auf und setzte sich rein. Ich nahm neben ihr platz. Während der Fahr schaute ich aus dem Fenster Richtung Himmel. Was ist nur in mich gefahren dass ich dachte sie wollte mich küssen? Und wer bist du mysteriousgirl? „ Bitte erschrecke dich nicht wenn du gleich vorm Grab stehst. Es ist nicht so wie du dir das vorstellst.“ Ich schaute Diane fragend an. „ Weißt du, die Familie hat es nie akzeptiert dass sie nach dem Tod meines Bruders die Seite gewechselt hat. Die sind da eher etwas konservativ. Eigentlich habe nur ich es akzeptiert, noch nicht einmal ihre Eltern… Ich rechne nicht damit dass Viele kommen… Lass dich nicht abschrecken davon, sie war ein guter Mensch. Man muss sie einfach mögen, man konnte so viel mit ihr machen.“ Ich nickte, schaute sie an. „ Ist sie da drin?“ „Was? Was meinst du?“ Ich zeigte auf ihr Amulett und schaute ihr wieder in die Augen. Ein kurzes Lächeln ihrerseits, dann schaute sie wieder auf die Straße: „ Nein, da ist sie nicht drin. Da drin ist nur die Person die mir mehr als alles andere bedeutet.“ „ Von wem hast du sie?“, wollte ich wissen. „ Es ist ein Erbstück von meiner Oma.“ Sie hielt den Wagen an. „ Darf ich sehen wer drin ist?“ Mit ihrer Hand umgriff sie das Amulett, schaute in den Rückspiegel, dann zu mir. „ Wir sind da, lass uns.“ Wieder wich sie mir einer Frage aus.
Am Grab stand der Pfarrer, alleine. Wir gingen zu ihm, begrüßten ihn. Diane gab zu verstehen dass nicht mehr kommen würden, also fing er mit der Zeremonie an. Ich schaute mich um, ein älteres Pärchen kam auf uns zu. Die Frau hatte eine gelbe Rose in der Hand. Diane bemerkte die beiden auch und nahm meine Hand. Ein fester Druck verriet mir dass sie sich nicht wohl fühlte. Das Pärchen stellte sich etwas abseits hin, anscheinend wollten sie nicht zu uns stoßen. Wie viele Leute wohl an meinem Grab stehen wenn ich mal sterbe? Das ist bestimmt genauso wie bei dir Michaela. Naja, oder noch weniger… Warum stehen die so abseits, wenn sie doch zur Beerdigung von Michaela da sind. Was ist los? Es ist wie Diane vorhin im Auto sagte…Ob es ihre Eltern sind? Diane liefen Tränen über die Wange. Ich schaute mir die Urne an, wie sie beigesetzt wurde. Es war echt traurig dass man selbst auf den letzten Weg eines Menschen so alleine ist, keiner sich verabschieden will. Auch ich musste weinen. Es kam alles wieder hoch, mein ganzes Leben strich an mir vorbei.
Nach einer halben Stunde war es vorbei, der Pfarrer ging. Wir blieben noch am Grab stehen. Die ältere Dame legte die Rose nieder, kam auf uns zu und gab Diane eine Ohrfeige. Dianes Kopf drehte sich nach links. Sie verweilte so, weinte. Auch der Mann kam zu Diane und holte aus. Ich ging dazwischen, bekam den vollen Schlag ab. „ Hey, was soll das, was machen Sie da?“ „Es ist gut Dana, ich habe es verdient, so wie es scheint.“, Diane drückte mich neben sich, vor ihr weg. „ Es tut mir Leid, sie war ein wundervoller Mensch. Ich bin dankbar dass ihr hier seid. Dass ich hier nicht alleine von ihr Abschied nehmen musste.“ Die ältere Frau kam wieder auf Diane zu: „ Du Miststück, du hast sie uns genommen, du bist Schuld daran das sie sterben musste. Du hast uns unsere Tochter genommen… und das schon vor Jahren.“ Diane senkte den Kopf, sagte nichts. Der Mann schaute mich an: „ Wer bist du dass du dich einmischt. Diane ist das deine Neue? Wieder so eine Schlampe? Eine Schlampe wie damals die uns unsere Tochter nahm?“ Ich wusste nicht was er meinte, war aber empört darüber dass er mich Schlampe nannte. „ Bitte, wie nennen Sie mich?“, fragte ich ihn fordernd. Diane nahm meinen Arm: „ Wir gehen jetzt besser, komm… sie haben das Recht sauer auf mich zu sein.“ „ Ja geh besser, bevor ich mich noch vergesse du Miststück. Hau ab, wie immer.“, forderte die Frau. Mir war es zu viel, drehte mich um ging zu der Frau, stellte mich ganz nah vor sie: „ Jetzt hören Sie mal, was fällt Ihnen ein so mit Diane umzugehen. Sie ist eine tolle Frau, sie ist ein Mensch, sie hat auch Gefühle. Denken Sie ja nicht das sie daran schuld ist das Michaela nicht mehr lebt. Es war ein Unfall. Ein Unfall, verstehen Sie? Sie haben kein Recht dazu so über Diane zu urteilen. Ich weiß wie schwer es ist wenn Jemand stirb der einen alles, wirklich Alles bedeutet. Und ich weiß auch dass es nicht hilfreich ist wenn man dazu auch noch so fertig gemacht wird. Und das hat keiner verdient. Also zügeln Sie sich. Trauern sie um ihre Tochter, weinen Sie, aber lassen sie ihren Frust nicht an anderen aus. Noch ein böses Wort dann… Wissen sie eigentlich was sie hier machen?... Sie stehen am Grab ihrer Tochter, sie sollten mit ihr sprechen ihr sagen wie sehr sie vermisst wird und nicht andere angreifen. Haben Sie verstanden?“ Mir kamen die Tränen, so sauer war ich auf die Mutter. Ich blickte zum Vater: „ Sie sollten sich glücklich schätzen dass sie solch eine hübsche und gute Tochter haben. Auch wenn sie nicht mehr neben ihnen stehen kann, ist sie immer in ihren Herzen. Egal ob sie lesbisch oder hetero ist. Sie ist ein Mensch… Ein Mensch!“ Ich ging zu Diane Parker nahm ihre Hand und ging mit ihr zum Auto. Ich war so aufgebracht. Wir setzten uns rein und schauten uns an. „ Danke, das war nett von dir. Aber sie haben recht.“ Ich nahm ihre Hand, schaute sie an und schüttelte den Kopf. „ Nein. Nein, das hat keiner verdient. Ihr habt alle Michaela verloren. Alle. Sie dürfen dich nicht dafür verantworten.“ Sie startete den Motor und fuhr los. Die Stille wurde nur durch ein Schniefen des Weinens durchbrochen. Irgendwann bemerkte ich dass wir nicht zu mir fahren. Wir waren schon eine Stunde unterwegs als ich vor mir einen Wald entdeckte. Die Blockhütte, das war das Ziel.
„ Warum? Warum fahren wir da hin?“ fragte ich. „ Ich muss dir was erzählen, etwas was du wissen solltest… Es wird schwer für mich darüber zu reden, aber du sollst es wissen.“

Es schien die Sonne, es war herrlich draußen. Von der Terrasse aus hatte man einen tollen Blick auf den See und die Staumauer. Die Natur war mit jedem Atemzug zu spüren, es roch nach Sommer. Wie wenn jemand den Rasen frisch gemäht hatte. Vögel flogen an mir vorbei, Spielten miteinander Fangen. Ich atmete tief ein und schloss die Augen, gespannt auf das kommende Gespräch. Ich hörte die Tür zuschlage und kurz darauf auch schon die sanften Schritte einer barfüßigen Frau. Klirrende Gläser verrieten dass sie uns Getränke mitgebracht hatte. Ich öffnete die Augen, drehte mich um und sah Diane Parker. Immer noch im schwarzen Mini, die Haare offen. Sie setzte sich auf die freie Liege neben mich und lächelte mich an. „ Willst du dich nicht ausziehen? Ich meine du sitzt hier bei 28 Grad im Anzug.“ Ich schaute sie verwundert an, bemerkte dann aber auch selber dass es ziemlich warm war, also zog ich mein Jackett aus und krempelte die Hosenbeine hoch. Die Krawatte nahm ich auch ab, öffnete drei Knöpfe von der Bluse und machte es mir wieder bequem. „ Gut, Dana, ich will dir erzählen warum die Eltern so aufgebracht waren, oder eher sind und es bleiben… Damals, als mein Bruder starb, da war sie todunglücklich, sie wollte sich umbringen, wollte nicht mehr leben. Irgendwie habe ich es geschafft sie zu ermuntern sich jemand zu suchen mit dem sie über sowas sprechen kann. Nun ja sie lernte einen Psychologen kennen, es blieb nicht professionell. Die beiden mochten sich. Aber irgendwie wollte sie nicht mit ihm schlafen, hatte Angst davor dass es anders ist als mit meinen Bruder. Und als sie es doch wagte, gestand er ihr dass er schwul sei. Sie war zu tiefst enttäuscht. Sie wollte es nicht wahr haben dass es Leute gibt die auf das gleiche Geschlecht stehen. Sie war froh das wenigstens ich Normal wäre.“ Sie schaute mich an und grinste: „ Da habe ich ihr erzählt warum ich keinen Mann habe… Sie war geschockt. Nun ja, ich habe ihr davon erzählt wie schön es ist wenn man mit einer Frau… na du weißt schon… Sie dachte ich hätte noch nicht den Richtigen gefunden und wäre deswegen Solo. Warum auch immer hörte sie mir zu und verstand was ich für Frauen empfand… Sie akzeptierte es und wollte schließlich auch mal solch eine Erfahrung machen. Wir gingen raus, waren schön feiern. Sie war das erste Mal in einer Lesbenbar. Wurde auch von einigen angesprochen. Irgendwann saß ich alleine am Tresen, sie hatte eine nette Begleitung gefunden… Es war zufällig meine Ex… Michaela bedankte sich später bei mir dass ich ihr gezeigt habe dass man nicht nur von Männern geliebt werden kann. Sie stellte ihre Freundin bei ihren Eltern vor. Die konnten das nicht verstehen, erfuhren dann das ich die beiden zusammen gebracht habe. Und seit dem wenden sie sich gegen mich. Und leider auch gegen Michaela. Keiner aus der Familie verstand sie. So gingen sie getrennte Wege. Seit dem stacheln sie immer auf mich ein, wenn sie mich sehen.“ Sie nahm ein Schluck Wasser zu sich, schaute auf den See. Ich war überwältigt, hatte sich doch meine Chefin gerade als Lesbe geoutet. „ Ich bin deiner Frage ausgewichen… weißt du noch? Ich wollte nicht dass du ein falsches Bild von mir bekommst… Immerhin bin ich eine erfolgreiche Unternehmerin. Deine Chefin… Ich weiß wie schwer du es hast, ich meine im Büro, du wirst von den anderen ausgenutzt. Wenn die wüssten dass ich auf Frauen stehe würden sie dir wahrscheinlich noch vorwerfen was mit mir zu haben.“ Sie schaute mich ernst an, ich war überrascht über ihre Worte. Dennoch trafen sie genau den Punkt, sie wusste also wie schwer ich es hatte. Diane schaute zwei Vögel hinterher. „ Seit dem lebe ich mit der Gewissheit Michaela wieder glücklich gemacht zu haben, aber auch die Familie vergrault zu haben, denn es wussten dann alle dass ich auf Frauen stehe. Zu keinem Familienfest wurden wir eingeladen.“ Ich unterbrach sie: „ Und deine Eltern? Wie haben sie reagiert auf dein Outing?“ „ Sie haben es akzeptiert, waren nicht froh aber es war für sie OK… Schließlich haben sich unsere Familien zerstritten. Seitdem geht jeder seine eigenen Wege… Um deine frage nun zu beantworten. Ja ich habe schon mal mit einer Frau geschlafen, aber es ist schon so lange her, es war bis jetzt nicht die Richtige dabei. Weißt du, ich möchte nicht mit jeder, du weißt schon was… Nach ein bisschen Spaß den ich hatte bin ich an den Punkt gekommen auf die Richtige zu warten. Nichts ist schöner als Jemanden zu Lieben und zu wissen das diese Person dich auch liebt.“ Ihre Worte waren wunderschön, sie berührten mich. Wieder musste ich an mysteriousgirl denken, die beiden würden zusammen passen. Da ich die Stimmung etwas heben wollte versuchte ich das Thema zu wechseln: „ Mal was anderes, ich will hier nicht bei diesen schönen Wetter über Tod und Beziehungen sprechen, ich meine nicht nur. Es ist schön dass du dich mir anvertraut hast. Es ist eine Ehre für mich. Und ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst, wie Michaela sich fühlte. Ich habe es selbst so erlebt. All die Freunde, die vermeidlichen Freunde die wir hatten haben sich von uns gewendet als sie erfuhren was wir füreinander empfinden, ich meine Kathy und mich. Das ist echt schwer. Aber ich möchte dich aufbauen, du siehst an mir dass das Leben immer weiter geht, auch wenn du es nicht willst. Darf ich das Thema wechseln?“ Sie blickte mich an: „ Trink dir was, du musst was trinken bei der Wärme… Ich danke dir für dein offenes Ohr, das tut gut mal wieder ganz entspannt mit jemand zu reden, ich meine so frei über Alles… Ich bin auch irgendwie nicht traurig, ich denke dass Michaela nach dem Tod von Paul, meinem Bruder, wieder ein tolles Leben hatte, sie wurde wieder geliebt. Sie war glücklich, das weiß ich, sie hatte es mir oft genug gesagt… Es ist traurig dass sie jetzt tot ist, aber du hast recht, das Leben geht weiter… Danke.“ Ich nahm ihr das Glas ab und nahm ein Schluck. „ Eben die Eltern, ich verstehe sie, sie dürfen auch ruhig böse auf mich sein, aber ich kann damit leben, ich will nun auch nicht mehr auf den Thema weiter drauf rumreiten. Klingt jetzt komisch aber mit dir an meiner Seite bin ich nicht traurig. Genießen wir das Wetter und diese Aussicht. Morgen geht es wieder ins Büro, da holt uns der Alltag wieder ein.“ Diane stand auf und lehnte sich auf den Handlauf der Terrasse. Sagte sie gerade mit mir an ihrer Seite? Was ist los? Ich bin überrascht dass sie so offen und ehrlich mit mir über das redet. Es ehrt mich. Aber eine Sache muss ich wissen. Ist sie…mysteriousgirl? Aus meinen Gedanken heraus sprach ich sie an, wollte sehen wie sie reagiert: „ Du bis mysteriousgirl, oder?“ Ich stand auf, war gespannt auf ihre Reaktion, doch diese blieb aus. Mit langsamen Schritten näherte ich mich ihr. Keine Zweifel, sie muss es sein, diese Ähnlichkeit, nein das kann nicht sein dass 2 Personen genau gleich sind. Ich stellte mich neben sie, schaute sie an. War mir sicher sie wäre mysteriousgirl. Dann bemerkte sie mich neben sich: „ Wa was? Hast du was gesagt? Entschuldige bitte aber ich war gerade in Gedanken.“ Da war er wieder, dieser Blick, der gleiche wie heute Vormittag in meinem Bad. Ich traute mich aber nicht es nochmals zu fragen. Also stammelte ich: „ Spielst du World2? Ich meine du hast dir doch eine Visitenkarte mitgenommen.“ Ihr Blick richtete sich wieder auf den See. „ Ich spiele nicht. Ich habe hier mein Leben, das ist ausreichend genug für mich, da brauche ich nicht noch so einen Cyberquatsch. Aber du scheinst es zu spielen, oder?“ Mit dieser Aussage brachte sie mich durcheinander. Also ist sie es nicht? Das heißt ich liebe nicht meine Chefin sondern eine Person die irgendwo da draußen ist und genau wie ich World2 spielt. Ich muss sie finden. Ich blickte auch auf den See, dann wieder auf die imposante Staumauer. Es war wirklich warm, zu warm für mich, so zog ich mich in den Schatten zurück. „ Alles OK? Ist dir wohl zu warm. Mir auch… ich könnte nackig rumlaufen… aber keine Angst ich werde mich zügeln.“ Wir fingen an zu Lachen. Es war schön ihr Lachen zu hören. Dann beendete sie diesen schönen Augenblick. „ Hey, es ist schon spät, ich fahr dich jetzt besser nach Hause.“ Schon senkte sich meine gute Laune.
Zu Hause angekommen hielt sie den Wagen an. „ Es klingt zwar doof aber… willst du noch mit hoch kommen?“ Sie lächelte mich an: „ Hör zu, ähm, ich denke wir sollten uns auf Arbeit wie immer verhalten, das heißt wir siezen uns, OK?“ Ein Schlag ins Genick war das für mich aber ich nickte und öffnete die Tür. „ Hey, danke. Danke für den Tag, danke für das offene Gespräch… Das bleibt aber unter uns, OK?“ Ihr fragender Blick verriet mir dass sie es so wünschte. „ Klar… Bis morgen früh.“ Ich schlug die Autotür zu und sah ihr nach wie sie wegfuhr.
8.3.13 16:47


Teil 5

Ich loggte mich wieder in World2 ein. Hier war es genauso warm. Weshalb ich mich in mein Büro zurückzog. Es war 18 Uhr hier. Ein kurzer Blick auf meine E-Mails und Briefe dann ging ich in mein Wohnzimmer. Das Telefon klingelte, rothaarige_sabi war dran, fragte ob ich heute kommen würde, ich sagte ihr zu. Ich durchstöberte meinen Kleiderschrank, wollte mir was erregendes, auffälliges anziehen. Die Wahl fiel auf einen Jeansrock und eine gelbe Bluse. Die Haare steckte ich mir hoch, etwas wild, aber genau so wollte ich auch wirken.
An der Bar angekommen schaute ich auf die Bank gegenüber, jemand saß dort, las Zeitung. An den langen, nackten Beinen sah ich sofort dass es eine Frau sein musste, mehr von ihr sah ich nicht. Also drehte ich mich zur Tür und öffnete sie. Drinnen waren viele Gäste, einige weibliche davon pfiffen mir nach. Als ich hinter den Tresen ging kann rothaarige_sabi auf mich zu: „ Hey, NumbaOne, wie geht es dir? Du siehst unglücklich aus. Nimmt dich das von vorgestern noch mit? Ich will mich dafür nochmals entschuldigen.“ Sie fand kein Ende so unterbrach ich sie einfach. „ Danke es geht so, ich komme klar damit, war eben bei ner Beerdigung, muss ein wenig abschalten, und wegen den Eiswasser, da bekommste noch was zurück, das verspreche ich dir.“ Ich ging auf sie zu und gab ihr ein Kuss auf die Wange und ging weiter an ihr vorbei. GaySu kam zu mir fragte wo ich gestern war, nach kurzer Erklärung nickte er und gab sich wieder der Arbeit hin. Eine Frau sprach mich an: „ Eine Cola bitte und dann noch das was du gerne trinkst. NumbaOne.“ Erschrocken drehte ich mich um, sah mysteriousgirl. Sie war wieder da, es freute mich, mein Herz raste wieder. In ihrer Hand hielt sie eine Zeitung, legte diese auf den Tresen und setzte sich. Ich grinste sie an, nickte ihr zu und brachte ihr die Cola. „ Warum?“, ich war neugierig. Sie nahm einen Schluck: „ Weißt du, ich musste weg, mich ausloggen, mir kam was wichtiges dazwischen. Leider.“ „ Das verstehe ich, aber so plötzlich? Zeigst du mir dein Gesicht?“ Sie lehnte sich ein wenig nach vorne, man konnte in ihren Ausschnitt sehen, sah die Brüste und wurde etwas rot. Trug sie tatsächlich keine BH? „ Ich würde dir gerne mehr zeigen, aber nicht jetzt und vor allem nicht hier. Diesen Anblick gewähre ich nur dir. rothaarige_sabi bemerkte uns, sah wie ich nervös meine Füße hin und her bewegte. „ Hey Boss, kannst ruhig gehen, wir schaffen das hier schon. Genauso wie gestern.“ Dabei zog mir rothaarige_sabi das Handtuch aus der Hose und schubste mich ein wenig zur Seite. Mysteriousgirl schaute sich das ganze genau an: „ Oh… verstehe… ich will da nicht stören, ich habe auch keine Zeit mehr. Muss ins Bett, morgen wieder früh raus… Lasst mal, ich gehe jetzt.“ Sie legte das Geld auf den Tresen und ging raus. Etwas panisch sah ich rothaarige_sabi an und rannte dann auch raus. Draußen wartete mysteriousgirl. „ Ich habe gehofft du würdest mir folgen. Morgen werde ich nicht hier sein, also ingame Morgen. Aber Übermorgen, lass uns da schwimmen gehen.“ Ich schaute sie an, fühlte mich wie ein Kind beim Geburtstag: „ Wann und wo?“ „ Morgen im realen Leben um 17 Uhr… ich warte da drüben auf der Bank… So ich muss jetzt.“ Sie kam näher zu mir, ihren Atem konnte ich spüren. Sie kam noch näher, nahm meine Hand, drückte diese. Ich schaute auf die Berührung zwischen uns, und ehe ich meinen Blick wieder aufrichten konnte spürte ich ihre Lippen auf meiner Stirn. „ Ich mag dich.“, waren ihre letzten Worte bevor sie sich ausloggte.
Sie mag mich sie sagte wirklich sie mag mich… Ich bin perplex. Hätte ich doch nur gesagt dass ich sie auch mag. Mir ist so anders… schwimmen also, gerne. Aber Vorsicht nicht das ich in dich rein schwimme… was denke ich da überhaupt? Was macht sie mit mir? Ich muss jetzt… Ich ging wieder in die Bar, direkt zu rothaarige_sabi. „ Komm mit.“, ich zerrte sie hinter mir her, raus auf die Straße. „ Was ist los?“ Ich blieb stehen, schaute sie an, mein Blick verriet mich. „ Oh, verstehe. Aber wieso? Warum ich und nicht sie?“, rothaarige_sabi lächelte mir zu. „ Ich weiß einfach wie gut das tat mit dir. Das brauche ich jetzt auch, sie ist weg, und ich traue mich nicht bei ihr…“, mit einen Kuss unterbrach ich mich selbst. „ Komm einfach mit. Ich weiß das du auch danach verlangst.“ Ich zog sie durch die halbe Stadt, bis wir vor meinem Büro standen. Schon im Fahrstuhl fing ich an rothaarige_sabi wild zu küssen. Ich wollte sie, wusste ich doch wie schön es war. Irgendwie sind wir dann noch die Wendeltreppe hochgekommen, aber ich wusste nicht mehr wie. Auf meinem Sofa legte ich sie hin, stützte ihren Kopf mit meiner Hand. Ich legte mich auf sie, immer noch küssend. Meine Lippen wanderten über ihren Hals. Jeder freiliegende Zentimeter würde geküsst. Ich war nicht Herr meiner Sinne, ich unterbrach uns, hob meinen Oberkörper und zog mir hastig die Bluse aus. Sie kam zu mir hoch, nahm meine Brüste in die Hand und küsste diese. Meine Hände schoben sich unter ihr T-Shirt, von unten nach oben. Rasch saß sie oben ohne da. Ich schaute ihr in die Augen: „ Ich will dich. Ich bin so heiß ich brauche es je…“ rothaarige_sabi unterbrach mich indem sie ihren Zeigefinger auf meine Lippen legte. Dann küssten wir uns wieder. Wild, innig, meine Zunge forderte ihre zu einem Kampf, ein Kampf von dem ich wusste dass keiner gewinnt, endlos. Ihre Wangen wurden rot, ihre Burstwarzen wurden immer härter, Schweißperlen sammelten sich auf ihren Bauch. Mit meiner linken Hand öffnete ich ihre Hose, griff gleich in ihre Unterhose. Kein zögern, so wild war ich. Was rothaarige_sabi nicht wusste war das ich dabei an mysteriousgirl dachte. Sie war feucht. Mit den Fingern spielte ich an ihren Schamlippen rum. Sie versuchte ihre Hose auszuziehen, irgendwie klappte es auch, aber ich konnte nicht von ihr lassen. Mit meinen Mund arbeitete ich mich zu ihrer Brust vor. Meine rechte Hand spielte an mir selber, ich war mindestens genauso scharf wie rothaarige_sabi. Ich spürte wie ihre Hand zu meiner kam, sie drängte sich zwischen meiner Hand und meiner Perle. Ich fühlte mich wie auf Wolke 7. Ich wollte sie schmecken, ihre Perle mit meiner Zunge verwöhnen aber ich war so wild das ich es nicht schaffte. Ich konnte nicht von ihrer Brust lassen. Mit meinen Fingern drang ich in sie ein und machte rhythmische Bewegungen, auf und ab. Sie stöhnte auf, ihr Bauch atmete sichtlich angestrengt, ihr Becken kreiste, es hat mich alles an ihr so erregt. rothaarige_sabi unterbrach mich kurz vor ihren Höhepunkt, zog meine Hand von ihr weg. Wir drehten uns um, nun lag sie auf mir. Stellte ihr Bein zwischen meine und fing na sich daran zu reiben. Ich machte mit, es war so unbeschreiblich angenehm, ich fiel in eine Art Trance, nichts um mich herum schien mir wahr zu sein, nur sie war da. Nur sie und ich. Wir setzten uns hin, gegenüber, mit den Köpfen weit auseinander, so dass sich nur unsere intimsten Zonen berührten. Ihre Vagina an meiner, sie bewegte sich irre, keine Worte reichen für solch eine Athletik die wir da praktizierten. Sie spürte meinen Saft und ich ihren, Lippen an Lippen rieben wir uns zum Höhepunkt. Es war so richtig geil, mit meinen Lippen ihre Zuckungen zu spüren. Ich war so erleichtert nach den Höhepunkt, als wäre eine schwere Last von mir gefallen, ich war befriedigt. Wir entknoteten uns, legten uns nebeneinander und küssten uns weiter. „ Wow, das war… das war… ich finde keine Worte.“, ich wusste nicht was ich sagen sollte, aber es war echt geil gewesen. Ich bin nicht so der Typ für das Wilde, eher eine Schmusekatze, aber das war einfach nötig. Keine Ahnung was da in mich gefahren war.
Nach einer ausgiebigen Dusche machten wir uns auf den Weg zurück in die Bar. Auf den Weg dorthin herrschte eine erschreckende Stille, war es doch nicht richtig gewesen? Vor der Bar blieb sie stehen: „ Hey, sag mal, wo soll das mit uns hinführen? Ich meine es ist schön, es ist Wow. Aber… ich weiß das das keine Liebe ist, du liebst sie, ich meine mysteriousgirl, oder?“ Ich blickte in den Sternenhimmel und sagte: „ Du hast was magisches an dir, aber ja du hast recht. Ich glaube ich liebe sie. Ich denke die ganze Zeit an sie… Ich finde es geil mit dir zu schlafen. Es ist so… verboten, weißt du wie ich das meine?“ rothaarige_sabi nahm mein Gesicht in ihre Hand, schaute mir tief in die Augen und gab mir einen Kuss. „ Schnapp sie dir, ich weiß dass du an sie denkst, du hast auch eben an sie gedacht als wir… nicht wahr? Ich kann dich verstehen, folge deinen Herzen. Ich werde für dich da sein, ich denke wir nennen es einfach vorübergehende Sex-Beziehung, oder? Ich meine du bist jünger als ich, viel jünger. Aber du hast was Magisches an dir, ich bin gerne bei dir, mit dir zusammen. Aber wie ich schon sagte, nur sie kann dir geben was dein Herz verlangt.“ Mein Blick in ihre Augen bestätigten ihre Worte, wie recht sie doch hatte. „ Hör zu ich werde off gehen. Muss morgen wieder arbeiten, im realen Leben. Werde also erst übermorgen wieder hier sein, halt du solange die Stellung für mich. Und… Danke, danke für alles.“ Ich schaute ihr nach wie sie in die Bar ging und loggte mich aus.

Montagmorgen, die einzige Zeit in der Woche die ich hasste, erst durfte man zwei Tage ungeniert machen was man wollte und dann zwang er einen wieder in den mausgrauen Alltag. Aber das schöne war dass ich abgelenkt wurde. Als ich auf Arbeit ankam brannten mir die Füße, ich war einfach noch nicht daran gewohnt zu laufen, Frühs wenn man noch im Halbschlaf war. Schrecklich. Die Treppen zu unserem Büro hallten bei jedem Schritt nach, ein Ton den ich nicht vergessen werde, spätestens dabei wusste ich dass ich auf Arbeit war. Von hinten hörte ich eine Männerstimme, es war Max: „ Hey, guten Morgen Dana. Wie geht es dir? Alles klar?“ Ich drehte mich um, wartete bis er auf meiner Höhe war und begrüßte ihn auch. „ Ja, klar und bei dir? Wie war dein Wochenende? Was hast du gemacht solange das Büro geschlossen war?“ Er grinste mich an: „ Ach du weißt doch ich war ein paar Bräute aufreißen. Hast du das mit der Beerdigung mitbekommen? Da sollen wohl ganz wenig Leute dagewesen sein. Und ne Schlägerei soll es auch gegeben haben.“ Wut stieg in mir hoch. „ Hör zu Max, egal von wem du es hast, es stimmt nicht. Da gab es keine Schlägerei.“ Ich drehte mich von ihm weg und schritt weiter die Treppen hoch. „ Warst du dabei? Warum? Kanntest du sie?“ Ein tiefer Atemzug und ich wusste dass es ein schrecklicher Tag werden würde. Egal was ich jetzt sage, es würde im Büro wieder die Runde machen und dies bedeutete dass wieder alle auf mir rumhacken, aber ich antwortete trotzdem. „ Ja ich war da. Und Schluss ist jetzt mit dem Thema.“ Als wir durch die Bürotür schritten fiel mir ein dass ich die Brötchen vergessen hatte, ich sagte freundlich Hallo und verabschiedete mich gleich wieder mit dem Vermerk eben noch die Brötchen zu holen. Das erste Mal das ich die vergaß. Auf den Rückweg überholte mich Diane, erst als sie ein Stück weiter weg war hielt sie an, wartete auf mich. Auf der Höhe ihres Wagens öffnete sie die Tür von innen. „ Steig ein, ich nehme dich mit.“ Ich freute mich sie zu sehen, so sehr das mein Herz wieder raste. Ich setzte mich ins Auto und wir fuhren zusammen zur Arbeit. „ Du bist heute früh dran. Sonst kommst du doch erst eine Stunde später.“, ich konnte es mir einfach nicht verkneifen sie dabei frech anzugrinsen. „ Wir hatten 3 Tage geschlossen, da liegt jetzt bestimmt eine Menge Post herum, von den E-Mails möchte ich erst gar nicht reden… Was hast du gestern Abend noch so gemacht?“ Verwundert über ihre Frage antwortete ich ihr: „ Ich habe gestern noch ein wenig World2 gespielt. Sonst nichts, wieso die Frage?“ „ Scheint dir ja richtig Spaß zu machen das Spiel. Was machst du so da?“ Warum interessierte es sie plötzlich was ich da im Spiel mache? Sollte ich es erzählen? Aber dann wäre meine Anonymität weg, sollte sie doch irgendwann das spielen. „ Du wirst es nicht glauben, aber ich habe da mein eigenes Unternehmen und eine kleine Bar. Aber in erster Linie nutze ich es um mit anderen Leuten zu quatschen.“ „ Eine eigene Firma? Hast du Führungsqualitäten?… Und du quatschst nur mit anderen Leuten? Ich meine ich kenne den Ruf solcher Spiele, es geht doch in erster Linie um schmutzige Leute die dort ihre Befriedigung suchen, also sind da kaum normale Leute anzutreffen.“ Hah, das hatte gesessen, wie recht sie doch hatte, vor allem wenn ich da an rothaarige_sabi und mysteriousgirl denke. „ Nicht alle User sind darauf ausgelegt, wobei ich zugeben muss dass es da auch solche gibt, ich meine…“ Diane Parker unterbrach mich: „ Und du? Was bist du für ein Typ?“ Ich wusste nicht worauf sie hinaus wollte also versuchte ich das Thema zu wechseln. „ Ach da sind wir ja schon.“ Kaum dass der Wagen hielt, schnallte ich mich ab und stieg aus. Mit schnellen Schritten ging ich auf die Tür zu. „ Hey Frau Hardy, sie weichen mir aus? Das gehört sich aber nicht, ich bin ihre Chefin!“ Wie angewurzelt blieb ich stehen, drehte mich zu ihr, es klang so ernst, doch sah ich ein Lächeln in ihrem Gesicht. Sie hatte recht, wir mussten uns wieder Siezen. Sie kam zu mir, ich hielt ihr die Tür auf und verbeugte mich leicht: „ Nach Ihnen… Chef!“
Der Tag verlief stressig, Diane hatte recht, es war sehr viel liegen geblieben, das schlimmste war aber das es mal wieder so heiß war, gefühlte 50 Grad im Büro ließen ein jedes Deo versagen. Diane Parker kam um kurz nach Zwei zu uns und gab uns ab 15 Uhr frei, wir sollten das schöne Wetter genießen. Und wie ich meine Kollegen kannte war es dann auch so dass schon 2 Minuten nach Drei alle weg waren. Ich fuhr dann auch meinen PC runter, freute ich mich doch auf das Treffen mit mysteriousgirl. Und genügend Zeit bis dahin hatte ich auch, dass hieß für mich ich bräuchte nicht nach Hause rennen um pünktlich zu sein. Diane war noch in ihrem Büro, da dachte ich mir wenigstens ein wenig Anstand zu haben und als Danke mich noch zu verabschieden. Nicht so wie die anderen die einfach gehen als wäre all dies hier selbstverständlich. „ Hey Frau Parker, danke für den vorgezogenen Feierabend, ich werde jetzt auch gehen, einen angenehmen Nachmittag wünsche ich ihnen.“ „ Danke Dana, aber warte bitte mal, sind die anderen weg?“ Ich musste sie angrinsen: „ Zuverlässig wie immer kann ich auch heute bestätigen das alles Stehen und Liegen gelassen wurde als es Drei Uhr war. Keiner mehr da… Was ist denn?“ Sie stand auf, kam zu mir, schaute über meine Schulter um meine Aussage zu prüfen: „ Ich habe da noch was für dich, hier.“ Sie gab mir einen Umschlag in die Hand. „ Was ist das?“ „ Mach es auf, dann siehst du was es ist.“ Ich öffnete ihn und fand darin 500 Euro. Überrascht schaute ich sie an: „ Was? Aber wofür ist das? Ich… nein ich kann das nicht annehmen.“ Sie legte ihre Hand auf meine Schulter, wieder konnte ich ihren Atem spüren. „ Doch, das musst du sogar, es ist ein kleines Dankeschön. Und wir zwei Hübschen fahren jetzt los und holen für dich ein neues Fahrrad… du brauchst doch noch ein neues, oder?“ Ich war immer noch perplex, wusste nicht ob ich es annehmen sollte. Aber das war schon mal ein schönes Fahrrad was ich mir davon hätte kaufen können. Nach einem tiefen Atemzug entschloss ich mich es doch anzunehmen, zur Freude von Diane. Sie schnappte sich ihre Sachen und schon gingen wir aus dem Büro. „ Können wir kurz bei mir vorbeifahren? Ich habe da noch einen Notgroschen den ich noch für das neue Bike brauche.“ Sie startete den Motor und fuhr los. „ Das machen wir nicht… lass uns erst mal schauen was das Fahrrad kostet. Dann können wir immer noch zu dir fahren.“ Mir war klar dass das Geld nicht reichte, aber ich konnte ihr nicht widersprechen, nicht nach diesem Blick den sie mir zuwarf.
„ Das da… das ist es, genial.“ Sofort fiel mir ein Fitnessbike in die Augen. Elegant wie ein Rennrad, jedoch durch das Profil der Reifen auch für schlechtes Wetter geeignet. Diane war zuerst da, schaute nach den Preiszettel, riss ihn vom Fahrrad: „ Na perfekt, das passt ja, ist es deine Größe?“ Das Schicksal meinte es gut zu mir, es war wie für mich gemacht, das Fahrgefühl darauf war einfach klasse, nur der Preis, den wusste ich nicht. Die Tatsache dass Diane das Preisschild vor mir sah und es dann, scheinbar vor mir versteckte ließ meine Euphorie schnell wieder verschwinden. Nach der Probefahrt kam ich wieder zu Frau Parker. „ Und? Es steht dir. Nimm es.“ „ Ich weiß nicht, es ist bestimmt um einiges teurer als ich es mir leisten könnte. Ich will noch nach einer Alternative schauen.“ Diane schüttelte den Kopf, kam zu mir: „ Du hast wieder meine Frage nicht beantwortet. Also, wie ist es?“ Ich stieg ab, musterte das Fahrrad und fing an es zu beschreiben: „ Es ist klasse, es fährt sich super, man sitzt darauf als würde es zu einen gehören. Und das Aussehen, die Proportionen, die Rundungen, einfach perfekt. Man muss es einfach haben, es ist geil.“ Diane fing an zu lachen, ich wusste nicht warum bis sie mich ein wenig zur Seite zog, in eine Ecke wo man uns nicht so leicht sah. Dann kamen die Worte die eine Gänsehaut bei mir erzeugten. „ Mal so unter uns, das war gerade echt komisch… weißt du, das klang als hättest du eine wahnsinnig schöne Frau beschrieben… das lustige daran ist ja das wir beide…“, sie holte Luft, sah mich an: „ lesbisch sind.“ Wieder grinste sie. Bei mir sah es anders aus, ich wurde kribbelig. Stehen wir doch hier in einer Ecke die man nicht einsehen kann und dann ihr Kommentar, das fand ich aufregend, fast schon erregend. Wäre sie nicht meine Chefin, da würden wir hier nicht mehr so brav nebeneinander stehen. Ich sah ihr zu wie ihr Grinsen in ein lautes Lachen ausartete. Dann nahm sie meine Hand und zog mich samt Fahrrad zur Kasse. Noch immer grinsend sagte sie zu mir: „ Hey, gib mir den Umschlag, ich bezahle eben, geh du schon mal zur Werkstatt, die sollen dir das Fahrrad gleich richtig einstellen.“ Ich schaute sie fragend an: „ Du hast mir nicht zugehört, ich habe doch eben gesagt es ist perfekt, deswegen musstest du doch so lachen.“ Ihr grinsender Ausdruck verzog sich. „ Dann warte so draußen auf mich, ich bezahle.“ Ich wusste nicht wieso aber ich ging raus. Stand neben den Eingang, das hatte ich extra gemacht um mitzubekommen wie teuer es war, konnte ich mir es kaum vorstellen das das Geld im Umschlag reichte. Ein Gemurmel der Kassiererin ließ mich aufmerksam werden, ich drehte mich in die Richtung der Kasse und sah zu wie meine Chefin mit ihr sprach. Sie bezahlte bar, aber nicht nur mit dem Geld aus dem Umschlag. An der Farbe des Geldscheines vernahm ich dass es nochmal der gleiche Schein war wie im Umschlag.
1000 €, es kostete tatsächlich so viel, ich wollte gerade losstürmen, den Kauf rückgängig machen, das war zu teuer für mich, soviel Geld hatte ich einfach nicht. Da sah ich wie Diane die Kassiererin anschaute, fast schon anhimmelte. Irgendetwas in mir brach, es war ein Schmerz der nur meine Seele spürte. Aber warum ging mir es so nahe Diane mit einer anderen Frau zu sehen? Mir war es peinlich als sie mich beim Lauschen erwischte und senkte meinen Kopf. Sie kam zu mir, mit meinem neuen Fahrrad. „ So wenn du es nicht mehr einstellen lassen willst kannst du damit gleich losfahren. Und soweit hast du es ja nicht mehr nach Hause… Was ist los?“ Mir war übel, mir war warm und ich war enttäuscht. Ich sah sie an nahm ihren Arm und zerrte sie vom Eingang weg. Ich zog sie bis zu einer Stelle an der man uns nicht sah. Dann fing ich an: „ Warum? Ich habe es gesehen…“ Sie schaute mich verwundert an. „ Was ist denn, oh verstehe bist du eifersüchtig? Das tut mir Leid, aber ich wüsste nicht wieso du das sein solltest… Sie ist eine alte Bekannte von mir… und ja wir hatten mal was miteinander, das ist aber lange her…“ Ich versuchte sie immer wieder zu unterbrechen, erst jetzt gelang es mir: „ Nein, nein, das meine ich doch gar nicht. Ich meine das Fahrrad, es ist zu teuer, ich habe gesehen wie du noch ein Fünfhunderter rausgeholt hast. Das kann ich mir nicht leisten, wir werden das Fahrrad zurückbringen.“ Ihr war es peinlich, lief rot an. „ Oh… das meinst du, ich dachte du meintest… Nein das Fahrrad gehört dir, ich habe noch Rückgeld bekommen, es war nur knapp drüber über den Betrag den ich dir geschenkt habe. Versprochen. Wenn du es zurück bringst bin ich dir böse.“ Sie nahm meine Wange in die Hand: „ Bitte… und den Rest des Geldes behältst du, sehe es als Geschenk… Ich muss jetzt leider weg, habe noch was vor. Entschuldige bitte, wir sehen uns morgen im Büro.“ Noch bevor ich mich bedanken konnte ging sie zum Auto und fuhr weg. Da stand ich nun mit meinem neuen Fahrrad, alleine auf den Parkplatz. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir das ich mich so langsam beeilen musste, hatte ich doch ein Date mit mysteriousgirl.
15.3.13 18:06


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