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Teil 5

Ich loggte mich wieder in World2 ein. Hier war es genauso warm. Weshalb ich mich in mein Büro zurückzog. Es war 18 Uhr hier. Ein kurzer Blick auf meine E-Mails und Briefe dann ging ich in mein Wohnzimmer. Das Telefon klingelte, rothaarige_sabi war dran, fragte ob ich heute kommen würde, ich sagte ihr zu. Ich durchstöberte meinen Kleiderschrank, wollte mir was erregendes, auffälliges anziehen. Die Wahl fiel auf einen Jeansrock und eine gelbe Bluse. Die Haare steckte ich mir hoch, etwas wild, aber genau so wollte ich auch wirken.
An der Bar angekommen schaute ich auf die Bank gegenüber, jemand saß dort, las Zeitung. An den langen, nackten Beinen sah ich sofort dass es eine Frau sein musste, mehr von ihr sah ich nicht. Also drehte ich mich zur Tür und öffnete sie. Drinnen waren viele Gäste, einige weibliche davon pfiffen mir nach. Als ich hinter den Tresen ging kann rothaarige_sabi auf mich zu: „ Hey, NumbaOne, wie geht es dir? Du siehst unglücklich aus. Nimmt dich das von vorgestern noch mit? Ich will mich dafür nochmals entschuldigen.“ Sie fand kein Ende so unterbrach ich sie einfach. „ Danke es geht so, ich komme klar damit, war eben bei ner Beerdigung, muss ein wenig abschalten, und wegen den Eiswasser, da bekommste noch was zurück, das verspreche ich dir.“ Ich ging auf sie zu und gab ihr ein Kuss auf die Wange und ging weiter an ihr vorbei. GaySu kam zu mir fragte wo ich gestern war, nach kurzer Erklärung nickte er und gab sich wieder der Arbeit hin. Eine Frau sprach mich an: „ Eine Cola bitte und dann noch das was du gerne trinkst. NumbaOne.“ Erschrocken drehte ich mich um, sah mysteriousgirl. Sie war wieder da, es freute mich, mein Herz raste wieder. In ihrer Hand hielt sie eine Zeitung, legte diese auf den Tresen und setzte sich. Ich grinste sie an, nickte ihr zu und brachte ihr die Cola. „ Warum?“, ich war neugierig. Sie nahm einen Schluck: „ Weißt du, ich musste weg, mich ausloggen, mir kam was wichtiges dazwischen. Leider.“ „ Das verstehe ich, aber so plötzlich? Zeigst du mir dein Gesicht?“ Sie lehnte sich ein wenig nach vorne, man konnte in ihren Ausschnitt sehen, sah die Brüste und wurde etwas rot. Trug sie tatsächlich keine BH? „ Ich würde dir gerne mehr zeigen, aber nicht jetzt und vor allem nicht hier. Diesen Anblick gewähre ich nur dir. rothaarige_sabi bemerkte uns, sah wie ich nervös meine Füße hin und her bewegte. „ Hey Boss, kannst ruhig gehen, wir schaffen das hier schon. Genauso wie gestern.“ Dabei zog mir rothaarige_sabi das Handtuch aus der Hose und schubste mich ein wenig zur Seite. Mysteriousgirl schaute sich das ganze genau an: „ Oh… verstehe… ich will da nicht stören, ich habe auch keine Zeit mehr. Muss ins Bett, morgen wieder früh raus… Lasst mal, ich gehe jetzt.“ Sie legte das Geld auf den Tresen und ging raus. Etwas panisch sah ich rothaarige_sabi an und rannte dann auch raus. Draußen wartete mysteriousgirl. „ Ich habe gehofft du würdest mir folgen. Morgen werde ich nicht hier sein, also ingame Morgen. Aber Übermorgen, lass uns da schwimmen gehen.“ Ich schaute sie an, fühlte mich wie ein Kind beim Geburtstag: „ Wann und wo?“ „ Morgen im realen Leben um 17 Uhr… ich warte da drüben auf der Bank… So ich muss jetzt.“ Sie kam näher zu mir, ihren Atem konnte ich spüren. Sie kam noch näher, nahm meine Hand, drückte diese. Ich schaute auf die Berührung zwischen uns, und ehe ich meinen Blick wieder aufrichten konnte spürte ich ihre Lippen auf meiner Stirn. „ Ich mag dich.“, waren ihre letzten Worte bevor sie sich ausloggte.
Sie mag mich sie sagte wirklich sie mag mich… Ich bin perplex. Hätte ich doch nur gesagt dass ich sie auch mag. Mir ist so anders… schwimmen also, gerne. Aber Vorsicht nicht das ich in dich rein schwimme… was denke ich da überhaupt? Was macht sie mit mir? Ich muss jetzt… Ich ging wieder in die Bar, direkt zu rothaarige_sabi. „ Komm mit.“, ich zerrte sie hinter mir her, raus auf die Straße. „ Was ist los?“ Ich blieb stehen, schaute sie an, mein Blick verriet mich. „ Oh, verstehe. Aber wieso? Warum ich und nicht sie?“, rothaarige_sabi lächelte mir zu. „ Ich weiß einfach wie gut das tat mit dir. Das brauche ich jetzt auch, sie ist weg, und ich traue mich nicht bei ihr…“, mit einen Kuss unterbrach ich mich selbst. „ Komm einfach mit. Ich weiß das du auch danach verlangst.“ Ich zog sie durch die halbe Stadt, bis wir vor meinem Büro standen. Schon im Fahrstuhl fing ich an rothaarige_sabi wild zu küssen. Ich wollte sie, wusste ich doch wie schön es war. Irgendwie sind wir dann noch die Wendeltreppe hochgekommen, aber ich wusste nicht mehr wie. Auf meinem Sofa legte ich sie hin, stützte ihren Kopf mit meiner Hand. Ich legte mich auf sie, immer noch küssend. Meine Lippen wanderten über ihren Hals. Jeder freiliegende Zentimeter würde geküsst. Ich war nicht Herr meiner Sinne, ich unterbrach uns, hob meinen Oberkörper und zog mir hastig die Bluse aus. Sie kam zu mir hoch, nahm meine Brüste in die Hand und küsste diese. Meine Hände schoben sich unter ihr T-Shirt, von unten nach oben. Rasch saß sie oben ohne da. Ich schaute ihr in die Augen: „ Ich will dich. Ich bin so heiß ich brauche es je…“ rothaarige_sabi unterbrach mich indem sie ihren Zeigefinger auf meine Lippen legte. Dann küssten wir uns wieder. Wild, innig, meine Zunge forderte ihre zu einem Kampf, ein Kampf von dem ich wusste dass keiner gewinnt, endlos. Ihre Wangen wurden rot, ihre Burstwarzen wurden immer härter, Schweißperlen sammelten sich auf ihren Bauch. Mit meiner linken Hand öffnete ich ihre Hose, griff gleich in ihre Unterhose. Kein zögern, so wild war ich. Was rothaarige_sabi nicht wusste war das ich dabei an mysteriousgirl dachte. Sie war feucht. Mit den Fingern spielte ich an ihren Schamlippen rum. Sie versuchte ihre Hose auszuziehen, irgendwie klappte es auch, aber ich konnte nicht von ihr lassen. Mit meinen Mund arbeitete ich mich zu ihrer Brust vor. Meine rechte Hand spielte an mir selber, ich war mindestens genauso scharf wie rothaarige_sabi. Ich spürte wie ihre Hand zu meiner kam, sie drängte sich zwischen meiner Hand und meiner Perle. Ich fühlte mich wie auf Wolke 7. Ich wollte sie schmecken, ihre Perle mit meiner Zunge verwöhnen aber ich war so wild das ich es nicht schaffte. Ich konnte nicht von ihrer Brust lassen. Mit meinen Fingern drang ich in sie ein und machte rhythmische Bewegungen, auf und ab. Sie stöhnte auf, ihr Bauch atmete sichtlich angestrengt, ihr Becken kreiste, es hat mich alles an ihr so erregt. rothaarige_sabi unterbrach mich kurz vor ihren Höhepunkt, zog meine Hand von ihr weg. Wir drehten uns um, nun lag sie auf mir. Stellte ihr Bein zwischen meine und fing na sich daran zu reiben. Ich machte mit, es war so unbeschreiblich angenehm, ich fiel in eine Art Trance, nichts um mich herum schien mir wahr zu sein, nur sie war da. Nur sie und ich. Wir setzten uns hin, gegenüber, mit den Köpfen weit auseinander, so dass sich nur unsere intimsten Zonen berührten. Ihre Vagina an meiner, sie bewegte sich irre, keine Worte reichen für solch eine Athletik die wir da praktizierten. Sie spürte meinen Saft und ich ihren, Lippen an Lippen rieben wir uns zum Höhepunkt. Es war so richtig geil, mit meinen Lippen ihre Zuckungen zu spüren. Ich war so erleichtert nach den Höhepunkt, als wäre eine schwere Last von mir gefallen, ich war befriedigt. Wir entknoteten uns, legten uns nebeneinander und küssten uns weiter. „ Wow, das war… das war… ich finde keine Worte.“, ich wusste nicht was ich sagen sollte, aber es war echt geil gewesen. Ich bin nicht so der Typ für das Wilde, eher eine Schmusekatze, aber das war einfach nötig. Keine Ahnung was da in mich gefahren war.
Nach einer ausgiebigen Dusche machten wir uns auf den Weg zurück in die Bar. Auf den Weg dorthin herrschte eine erschreckende Stille, war es doch nicht richtig gewesen? Vor der Bar blieb sie stehen: „ Hey, sag mal, wo soll das mit uns hinführen? Ich meine es ist schön, es ist Wow. Aber… ich weiß das das keine Liebe ist, du liebst sie, ich meine mysteriousgirl, oder?“ Ich blickte in den Sternenhimmel und sagte: „ Du hast was magisches an dir, aber ja du hast recht. Ich glaube ich liebe sie. Ich denke die ganze Zeit an sie… Ich finde es geil mit dir zu schlafen. Es ist so… verboten, weißt du wie ich das meine?“ rothaarige_sabi nahm mein Gesicht in ihre Hand, schaute mir tief in die Augen und gab mir einen Kuss. „ Schnapp sie dir, ich weiß dass du an sie denkst, du hast auch eben an sie gedacht als wir… nicht wahr? Ich kann dich verstehen, folge deinen Herzen. Ich werde für dich da sein, ich denke wir nennen es einfach vorübergehende Sex-Beziehung, oder? Ich meine du bist jünger als ich, viel jünger. Aber du hast was Magisches an dir, ich bin gerne bei dir, mit dir zusammen. Aber wie ich schon sagte, nur sie kann dir geben was dein Herz verlangt.“ Mein Blick in ihre Augen bestätigten ihre Worte, wie recht sie doch hatte. „ Hör zu ich werde off gehen. Muss morgen wieder arbeiten, im realen Leben. Werde also erst übermorgen wieder hier sein, halt du solange die Stellung für mich. Und… Danke, danke für alles.“ Ich schaute ihr nach wie sie in die Bar ging und loggte mich aus.

Montagmorgen, die einzige Zeit in der Woche die ich hasste, erst durfte man zwei Tage ungeniert machen was man wollte und dann zwang er einen wieder in den mausgrauen Alltag. Aber das schöne war dass ich abgelenkt wurde. Als ich auf Arbeit ankam brannten mir die Füße, ich war einfach noch nicht daran gewohnt zu laufen, Frühs wenn man noch im Halbschlaf war. Schrecklich. Die Treppen zu unserem Büro hallten bei jedem Schritt nach, ein Ton den ich nicht vergessen werde, spätestens dabei wusste ich dass ich auf Arbeit war. Von hinten hörte ich eine Männerstimme, es war Max: „ Hey, guten Morgen Dana. Wie geht es dir? Alles klar?“ Ich drehte mich um, wartete bis er auf meiner Höhe war und begrüßte ihn auch. „ Ja, klar und bei dir? Wie war dein Wochenende? Was hast du gemacht solange das Büro geschlossen war?“ Er grinste mich an: „ Ach du weißt doch ich war ein paar Bräute aufreißen. Hast du das mit der Beerdigung mitbekommen? Da sollen wohl ganz wenig Leute dagewesen sein. Und ne Schlägerei soll es auch gegeben haben.“ Wut stieg in mir hoch. „ Hör zu Max, egal von wem du es hast, es stimmt nicht. Da gab es keine Schlägerei.“ Ich drehte mich von ihm weg und schritt weiter die Treppen hoch. „ Warst du dabei? Warum? Kanntest du sie?“ Ein tiefer Atemzug und ich wusste dass es ein schrecklicher Tag werden würde. Egal was ich jetzt sage, es würde im Büro wieder die Runde machen und dies bedeutete dass wieder alle auf mir rumhacken, aber ich antwortete trotzdem. „ Ja ich war da. Und Schluss ist jetzt mit dem Thema.“ Als wir durch die Bürotür schritten fiel mir ein dass ich die Brötchen vergessen hatte, ich sagte freundlich Hallo und verabschiedete mich gleich wieder mit dem Vermerk eben noch die Brötchen zu holen. Das erste Mal das ich die vergaß. Auf den Rückweg überholte mich Diane, erst als sie ein Stück weiter weg war hielt sie an, wartete auf mich. Auf der Höhe ihres Wagens öffnete sie die Tür von innen. „ Steig ein, ich nehme dich mit.“ Ich freute mich sie zu sehen, so sehr das mein Herz wieder raste. Ich setzte mich ins Auto und wir fuhren zusammen zur Arbeit. „ Du bist heute früh dran. Sonst kommst du doch erst eine Stunde später.“, ich konnte es mir einfach nicht verkneifen sie dabei frech anzugrinsen. „ Wir hatten 3 Tage geschlossen, da liegt jetzt bestimmt eine Menge Post herum, von den E-Mails möchte ich erst gar nicht reden… Was hast du gestern Abend noch so gemacht?“ Verwundert über ihre Frage antwortete ich ihr: „ Ich habe gestern noch ein wenig World2 gespielt. Sonst nichts, wieso die Frage?“ „ Scheint dir ja richtig Spaß zu machen das Spiel. Was machst du so da?“ Warum interessierte es sie plötzlich was ich da im Spiel mache? Sollte ich es erzählen? Aber dann wäre meine Anonymität weg, sollte sie doch irgendwann das spielen. „ Du wirst es nicht glauben, aber ich habe da mein eigenes Unternehmen und eine kleine Bar. Aber in erster Linie nutze ich es um mit anderen Leuten zu quatschen.“ „ Eine eigene Firma? Hast du Führungsqualitäten?… Und du quatschst nur mit anderen Leuten? Ich meine ich kenne den Ruf solcher Spiele, es geht doch in erster Linie um schmutzige Leute die dort ihre Befriedigung suchen, also sind da kaum normale Leute anzutreffen.“ Hah, das hatte gesessen, wie recht sie doch hatte, vor allem wenn ich da an rothaarige_sabi und mysteriousgirl denke. „ Nicht alle User sind darauf ausgelegt, wobei ich zugeben muss dass es da auch solche gibt, ich meine…“ Diane Parker unterbrach mich: „ Und du? Was bist du für ein Typ?“ Ich wusste nicht worauf sie hinaus wollte also versuchte ich das Thema zu wechseln. „ Ach da sind wir ja schon.“ Kaum dass der Wagen hielt, schnallte ich mich ab und stieg aus. Mit schnellen Schritten ging ich auf die Tür zu. „ Hey Frau Hardy, sie weichen mir aus? Das gehört sich aber nicht, ich bin ihre Chefin!“ Wie angewurzelt blieb ich stehen, drehte mich zu ihr, es klang so ernst, doch sah ich ein Lächeln in ihrem Gesicht. Sie hatte recht, wir mussten uns wieder Siezen. Sie kam zu mir, ich hielt ihr die Tür auf und verbeugte mich leicht: „ Nach Ihnen… Chef!“
Der Tag verlief stressig, Diane hatte recht, es war sehr viel liegen geblieben, das schlimmste war aber das es mal wieder so heiß war, gefühlte 50 Grad im Büro ließen ein jedes Deo versagen. Diane Parker kam um kurz nach Zwei zu uns und gab uns ab 15 Uhr frei, wir sollten das schöne Wetter genießen. Und wie ich meine Kollegen kannte war es dann auch so dass schon 2 Minuten nach Drei alle weg waren. Ich fuhr dann auch meinen PC runter, freute ich mich doch auf das Treffen mit mysteriousgirl. Und genügend Zeit bis dahin hatte ich auch, dass hieß für mich ich bräuchte nicht nach Hause rennen um pünktlich zu sein. Diane war noch in ihrem Büro, da dachte ich mir wenigstens ein wenig Anstand zu haben und als Danke mich noch zu verabschieden. Nicht so wie die anderen die einfach gehen als wäre all dies hier selbstverständlich. „ Hey Frau Parker, danke für den vorgezogenen Feierabend, ich werde jetzt auch gehen, einen angenehmen Nachmittag wünsche ich ihnen.“ „ Danke Dana, aber warte bitte mal, sind die anderen weg?“ Ich musste sie angrinsen: „ Zuverlässig wie immer kann ich auch heute bestätigen das alles Stehen und Liegen gelassen wurde als es Drei Uhr war. Keiner mehr da… Was ist denn?“ Sie stand auf, kam zu mir, schaute über meine Schulter um meine Aussage zu prüfen: „ Ich habe da noch was für dich, hier.“ Sie gab mir einen Umschlag in die Hand. „ Was ist das?“ „ Mach es auf, dann siehst du was es ist.“ Ich öffnete ihn und fand darin 500 Euro. Überrascht schaute ich sie an: „ Was? Aber wofür ist das? Ich… nein ich kann das nicht annehmen.“ Sie legte ihre Hand auf meine Schulter, wieder konnte ich ihren Atem spüren. „ Doch, das musst du sogar, es ist ein kleines Dankeschön. Und wir zwei Hübschen fahren jetzt los und holen für dich ein neues Fahrrad… du brauchst doch noch ein neues, oder?“ Ich war immer noch perplex, wusste nicht ob ich es annehmen sollte. Aber das war schon mal ein schönes Fahrrad was ich mir davon hätte kaufen können. Nach einem tiefen Atemzug entschloss ich mich es doch anzunehmen, zur Freude von Diane. Sie schnappte sich ihre Sachen und schon gingen wir aus dem Büro. „ Können wir kurz bei mir vorbeifahren? Ich habe da noch einen Notgroschen den ich noch für das neue Bike brauche.“ Sie startete den Motor und fuhr los. „ Das machen wir nicht… lass uns erst mal schauen was das Fahrrad kostet. Dann können wir immer noch zu dir fahren.“ Mir war klar dass das Geld nicht reichte, aber ich konnte ihr nicht widersprechen, nicht nach diesem Blick den sie mir zuwarf.
„ Das da… das ist es, genial.“ Sofort fiel mir ein Fitnessbike in die Augen. Elegant wie ein Rennrad, jedoch durch das Profil der Reifen auch für schlechtes Wetter geeignet. Diane war zuerst da, schaute nach den Preiszettel, riss ihn vom Fahrrad: „ Na perfekt, das passt ja, ist es deine Größe?“ Das Schicksal meinte es gut zu mir, es war wie für mich gemacht, das Fahrgefühl darauf war einfach klasse, nur der Preis, den wusste ich nicht. Die Tatsache dass Diane das Preisschild vor mir sah und es dann, scheinbar vor mir versteckte ließ meine Euphorie schnell wieder verschwinden. Nach der Probefahrt kam ich wieder zu Frau Parker. „ Und? Es steht dir. Nimm es.“ „ Ich weiß nicht, es ist bestimmt um einiges teurer als ich es mir leisten könnte. Ich will noch nach einer Alternative schauen.“ Diane schüttelte den Kopf, kam zu mir: „ Du hast wieder meine Frage nicht beantwortet. Also, wie ist es?“ Ich stieg ab, musterte das Fahrrad und fing an es zu beschreiben: „ Es ist klasse, es fährt sich super, man sitzt darauf als würde es zu einen gehören. Und das Aussehen, die Proportionen, die Rundungen, einfach perfekt. Man muss es einfach haben, es ist geil.“ Diane fing an zu lachen, ich wusste nicht warum bis sie mich ein wenig zur Seite zog, in eine Ecke wo man uns nicht so leicht sah. Dann kamen die Worte die eine Gänsehaut bei mir erzeugten. „ Mal so unter uns, das war gerade echt komisch… weißt du, das klang als hättest du eine wahnsinnig schöne Frau beschrieben… das lustige daran ist ja das wir beide…“, sie holte Luft, sah mich an: „ lesbisch sind.“ Wieder grinste sie. Bei mir sah es anders aus, ich wurde kribbelig. Stehen wir doch hier in einer Ecke die man nicht einsehen kann und dann ihr Kommentar, das fand ich aufregend, fast schon erregend. Wäre sie nicht meine Chefin, da würden wir hier nicht mehr so brav nebeneinander stehen. Ich sah ihr zu wie ihr Grinsen in ein lautes Lachen ausartete. Dann nahm sie meine Hand und zog mich samt Fahrrad zur Kasse. Noch immer grinsend sagte sie zu mir: „ Hey, gib mir den Umschlag, ich bezahle eben, geh du schon mal zur Werkstatt, die sollen dir das Fahrrad gleich richtig einstellen.“ Ich schaute sie fragend an: „ Du hast mir nicht zugehört, ich habe doch eben gesagt es ist perfekt, deswegen musstest du doch so lachen.“ Ihr grinsender Ausdruck verzog sich. „ Dann warte so draußen auf mich, ich bezahle.“ Ich wusste nicht wieso aber ich ging raus. Stand neben den Eingang, das hatte ich extra gemacht um mitzubekommen wie teuer es war, konnte ich mir es kaum vorstellen das das Geld im Umschlag reichte. Ein Gemurmel der Kassiererin ließ mich aufmerksam werden, ich drehte mich in die Richtung der Kasse und sah zu wie meine Chefin mit ihr sprach. Sie bezahlte bar, aber nicht nur mit dem Geld aus dem Umschlag. An der Farbe des Geldscheines vernahm ich dass es nochmal der gleiche Schein war wie im Umschlag.
1000 €, es kostete tatsächlich so viel, ich wollte gerade losstürmen, den Kauf rückgängig machen, das war zu teuer für mich, soviel Geld hatte ich einfach nicht. Da sah ich wie Diane die Kassiererin anschaute, fast schon anhimmelte. Irgendetwas in mir brach, es war ein Schmerz der nur meine Seele spürte. Aber warum ging mir es so nahe Diane mit einer anderen Frau zu sehen? Mir war es peinlich als sie mich beim Lauschen erwischte und senkte meinen Kopf. Sie kam zu mir, mit meinem neuen Fahrrad. „ So wenn du es nicht mehr einstellen lassen willst kannst du damit gleich losfahren. Und soweit hast du es ja nicht mehr nach Hause… Was ist los?“ Mir war übel, mir war warm und ich war enttäuscht. Ich sah sie an nahm ihren Arm und zerrte sie vom Eingang weg. Ich zog sie bis zu einer Stelle an der man uns nicht sah. Dann fing ich an: „ Warum? Ich habe es gesehen…“ Sie schaute mich verwundert an. „ Was ist denn, oh verstehe bist du eifersüchtig? Das tut mir Leid, aber ich wüsste nicht wieso du das sein solltest… Sie ist eine alte Bekannte von mir… und ja wir hatten mal was miteinander, das ist aber lange her…“ Ich versuchte sie immer wieder zu unterbrechen, erst jetzt gelang es mir: „ Nein, nein, das meine ich doch gar nicht. Ich meine das Fahrrad, es ist zu teuer, ich habe gesehen wie du noch ein Fünfhunderter rausgeholt hast. Das kann ich mir nicht leisten, wir werden das Fahrrad zurückbringen.“ Ihr war es peinlich, lief rot an. „ Oh… das meinst du, ich dachte du meintest… Nein das Fahrrad gehört dir, ich habe noch Rückgeld bekommen, es war nur knapp drüber über den Betrag den ich dir geschenkt habe. Versprochen. Wenn du es zurück bringst bin ich dir böse.“ Sie nahm meine Wange in die Hand: „ Bitte… und den Rest des Geldes behältst du, sehe es als Geschenk… Ich muss jetzt leider weg, habe noch was vor. Entschuldige bitte, wir sehen uns morgen im Büro.“ Noch bevor ich mich bedanken konnte ging sie zum Auto und fuhr weg. Da stand ich nun mit meinem neuen Fahrrad, alleine auf den Parkplatz. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir das ich mich so langsam beeilen musste, hatte ich doch ein Date mit mysteriousgirl.
15.3.13 18:06
 


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